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Gottes Freund und Diener – ohne Wenn und Aber!

Hanspeter Vogt - Baumann, 13. April 1935 -15. Mai 2019

Auf Wiedersehen Hape

Um Hapes Wirken und dessen Einfluss auf unser Leben zu beschreiben genügen Worte alleine nicht. Eines ist für uns aber sicher, ohne ihn würde es die Familie Bachmann so nicht geben. Ich (Walter) lernte Hape am 23. Januar 1980 kennen.

An diesem Tag kam ich direkt von der Zürcher Drogenszene ins „Best-Hope“. Dank dem mutigen und unkonventionellen Handeln von Hape musste ich nicht zurück auf die Strasse und konnte so, praktisch über Nacht das Drogenmilieu verlassen. Damals hielt ich es kaum für möglich, dass unsere Lebenswege für die nächsten beinahe 40 Jahre so eng verwoben sein würden. Anfänglich war die Rollenverteilung klar. Auf der einen Seite Hanspeter Vogt, der etablierte Lehrer, Familienvater und Leiter einer Therapiestation – eine Persönlichkeit. Dem gegenüber ein junger Mann, gezeichnet durch die Drogensucht, unsicher, gebunden und misstrauisch. Kein Wunder hatten wir nicht den leichtesten Start miteinander. Öfters prallten unsere unterschiedlichen Meinungen aufeinander, doch immer fanden wir „den Weg zum Kreuz“, so wie es Hanspeter formulierte, und erlebten dabei Klärung und Versöhnung. Während fast sieben Jahren durfte ich unter der Leitung von Hanspeter Vogt in der Therapiestation „Best-Hope“ mitarbeiten. Nach dieser Zeit dienten wir 25 Jahre zusammen im „Hope for the Nations“ und waren Teil des Messianischen Centrums in St. Gallen (MCS).

Im Laufe der Zeit veränderte sich unsere Beziehung. Ich durfte mit einem Mann Gottes zusammen unterwegs sein und lernte, dass ich ihm völlig vertrauen konnte. Während Jahren pflegten wir einen regen und offenen Austausch. Einmal pro Woche trafen wir uns am Morgen (unter vier Augen) zum Gebet. So durfte ich Hape auf eine besondere Weise kennen lernen: demütig, bescheiden – ein Mann der wusste, dass er ganz von Gottes Gnade abhängig ist. Auf unserem gemeinsamen Weg entstand eine tiefe, tragfähige Freundschaft. Die Liebe zum Volk Israel und das gemeinsame Dienen verband uns erst recht. Hanspeter übertrug mir mehr und mehr Verantwortung und ich erkannte in ihm einen geistlichen Vater und Förderer. Seine Retter-Liebe sowie sein Kämpferherz für die Sache Gottes, werden mir genauso in Erinnerung bleiben wie seine dankbare und fröhliche Art dem Leben zu begegnen, trotz vielen Kämpfen und Schwierigkeiten.

Hape folgte Jesus nach, ohne Wenn und Aber!

Walter Bachmann

In den HopeNews 1/19 erfahren sie mehr über das Leben von Hanspeter Vogt >>>

MCS - St. Gallen 2019